Samstag, 22. November 2014

Anime Review: Sword Art Online (Part I)


Da circa nach der Hälfte der Episoden eine ziemlich neue Handlung beginnt, habe ich beschlossen auch das Review zu Sword Art Online in zwei Teile zu untergliedern. Das bedeutet, dass sich dieses Review nur mit der ersten Hälfte der ersten Staffel beschäftigen wird.

SAO habe ich bereits vor einigen Wochen beendet und der Grund warum ich diesen Anime überhaupt geschaut habe ist, dass ich an vielen verschiedenen Stellen immer wieder darüber gestolpert bin und die Bewertungen durchweg gut waren. Somit habe ich von Anfang an recht hohe Erwartungen an diesen Anime gehabt.

Kurzer Überblick: Es ist das Jahr 2022 und es ist mittlerweile möglich, dass Menschen vollständig mit ihrem Bewusstsein in virtuelle Welten eintauchen, um so beispielsweise MMORPGs zu spielen. Gerade ist das neue Spiel Sword Art Online auf den Markt gekommen und der Protagonist Kirito taucht in die mittelalterliche Welt von Aincrad ein. Recht bald wird den Spielern des VRMMORPGs  jedoch bewusst, dass es ihnen nicht mehr möglich ist sich auszuloggen und ihnen wird daraufhin mitgeteilt, dass dies nun ein Spiel um Leben und Tod ist und sie es erst dann verlassen können, wenn der letzte Boss besiegt wurde. Stirbt man im Spiel, stirbt man auch in der Realität.

Mir wurde besonders am Anfang zwischen den Episoden zu sehr gesprungen. Es wurden viele unterschiedliche Personen binnen einer Episode vorgestellt, kamen dann jedoch niemals wieder im Verlauf der Story vor. Da frage ich mich doch wirklich, ob es notwendig war diese Personen überhaupt erst in die Geschichte einzubinden, denn eine wirklich entscheidende Rolle hatten diese Personen im Bezug zur Geschichte für mich nicht. Eine etwas größere Rolle spielen die meisten Personen erst wieder in Staffel 2. Nur wenn man sie schon in der ersten Staffel vorgestellt hat, finde ich es auch ganz passend, wenn man sie auch in den weiteren Verlauf der Geschichte einbindet.

Den Charakter der meisten Personen fand ich persönlich ziemlich langweilig, eintönig, trocken und ohne wirkliche Tiefe. Natürlich ist auch zu viel Drama nicht besonders gut, aber wenn jede Person nicht einmal einen kleinen Fehler besitzt, ist das nicht mehr wirklich spannend. Das allerschlimmste war allerdings, dass sich wirklich jedes weibliche Wesen in den Protagonisten Kirito verliebt hat. Ganz ehrlich? Das ist doch langweilig.

Zum Plot an sich: Ich fand die Grundidee an sich wirklich gut und ich hatte mich sehr auf diesen Anime gefreut. Allerdings hätte man bei der Umsetzung einiges besser machen können, wie ich finde. Ich hätte es besser gefunden, wenn man vielleicht etwas mehr Episoden eingebaut hätte, gezeigt hätte wie sich die Personen im Verlauf weiterentwickeln und man sich allgemein etwas mehr Zeit mit der Geschichte gelassen hätte.  Im Spiel hätten sie theoretisch hundert Bosse besiegen müssen, um es zu beenden. Allerdings kriegt man davon, wie sie im Spiel vorankommen, bis auf ein paar Szenen nicht sonderlich viel mit.

Ich muss jedoch sagen, dass das „Ende“ dann doch eine recht unerwartete Wendung bereitgehalten hat, was mir wiederum sehr gut gefallen hat. Allerdings ist SAO einer der Anime, den ich mir sehr wahrscheinlich nicht noch einmal ansehen werde.

Punktewertung: 5 von 10.

1 Kommentar:

  1. Ich finde es echt mutig von dir, dein erstes Review gerade zu diesem Anime zu verfassen, da du ja einer anderen Meinung bist als die breite Masse.
    Ich selbst habe SAO zwar nicht gesehen, aber jetzt weiß ich zumindest, dass ich es in naher Zukunft auch nicht tun muss. ^^'
    Ich bin mal gespannt, welchen Anime du als nächstes rezensierst und ob ich dann vielleicht angefixt werde. :D

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